Selbstfürsorge beginnt hier: Eine Geschichte, die ins Herz geht
Durch den Bildschirm schaute mich Judith an, und ich konnte den Schatten in ihren Augen sehen. In diesem Online-Coaching wurde schnell klar: Selbstfürsorge war bei ihr schon lange zu kurz gekommen. „Ich weiß gar nicht, wie es so weit kommen konnte“, begann sie leise.
„Eigentlich wollte ich nur einer Freundin helfen. Dann kam noch eine Extraschicht im Job dazu, weil mein Chef meinte, ich sei die Einzige, die das hinbekommt. Und als meine Schwester mich bat, am Wochenende auf ihre Kinder aufzupassen, habe ich auch noch Ja gesagt…“
Sie atmete lange aus. „Und dann war ich einfach leer. Ausgebrannt. Ich konnte nicht mal mehr klar denken.“
Ich fragte sie: „Und wo war dein Nein?“
Judith blinzelte überrascht.
„Ich… ich glaube, ich habe gar nicht gemerkt, dass ich keines hatte.“
Im Gespräch wurde deutlich: Judith hatte monatelang keine Grenzen gesetzt – nicht im Job, nicht in der Familie, nicht einmal sich selbst gegenüber. Alles schien wichtiger als ihre eigenen Bedürfnisse. Bis ihr Körper und ihre Seele nicht mehr konnten.
Bedürfnis oder Bedürftigkeit – der feine Unterschied
Ein Bedürfnis ist wie eine klare, ruhige innere Stimme. Sie meldet sich sanft, aber bestimmt: „Ich brauche heute Ruhe.“ oder „Ich möchte jetzt etwas Zeit für mich.“
Bedürfnisse sind ehrlich, nüchtern und respektvoll – sie drängen nicht, sie erinnern dich nur daran, was dir guttut.
Bedürftigkeit fühlt sich dagegen an wie ein inneres Drängen oder sogar ein Zwang: „Ich muss helfen, sonst bin ich nichts wert.“ oder „Ich darf keine Pause machen, sonst verliere ich Anerkennung.“
Sie trägt oft die Angst in sich, nicht genug zu sein oder nicht gemocht zu werden.
Der Unterschied liegt in der Energie:
- Ein Bedürfnis nährt dich, gibt dir Kraft und Klarheit zurück.
- Bedürftigkeit laugt dich aus, weil du versuchst, etwas im Außen zu erfüllen, was im Inneren fehlt.
Selbstfürsorge bedeutet, deine wahren Bedürfnisse wahrzunehmen, ihnen Raum zu geben – und achtsam zu handeln, bevor aus einem stillen Wunsch ein schmerzhafter Mangel wird.
Warum wir unsere Grenzen oft übergehen – und uns selbst aus dem Blick verlieren
Vielleicht erkennst du dich hier wieder:
Du sagst Ja, obwohl dein Bauch längst Nein flüstert – und spürst danach, wie deine Energie sinkt.
Du tust Dinge, „weil man das eben so macht“, auch wenn dein Herz sich leise sträubt.
Du stellst deine eigenen Grenzen zurück – in der Hoffnung, niemanden zu enttäuschen oder Konflikte zu vermeiden.
Oft sind es nicht die großen Entscheidungen, die uns auszehren, sondern diese vielen kleinen Selbstverleugnungen im Alltag. Ein zusätzliches Projekt im Job, obwohl du erschöpft bist. Ein Familienbesuch, obwohl du dich eigentlich nach Stille sehnst. Das ständige Dasein für andere, während du selbst immer weiter in den Hintergrund rutschst.
Diese Muster sind oft alt. So alt, dass wir sie gar nicht mehr hinterfragen. Sie wurzeln in Erziehung, Erwartungen, Erfahrungen – und wirken wie ein unsichtbares Programm, das uns antreibt. Genau deshalb vergessen wir, Selbstfürsorge zu leben – still, schleichend und oft unbemerkt.
Grenzen setzen heißt: dich selbst achten und ernst nehmen
Jedes Nein, das du nicht aussprichst, ist ein Ja zu etwas, das dich schwächt. Es ist, als würdest du Stück für Stück deine Kraft verschenken – oft unbemerkt, bis der Akku leer ist.
Grenzen zu setzen heißt nicht, egoistisch zu sein. Im Gegenteil: Es ist ein Akt der Selbstachtung und ein klares Bekenntnis zu dir selbst. Wenn du dir erlaubst, Grenzen zu ziehen, sagst du gleichzeitig Ja zu deiner Gesundheit, deinem inneren Frieden und deiner Lebensfreude.
Selbstfürsorge bedeutet, zu verstehen: Mein Wohlergehen hat Priorität. Und das nicht erst, wenn nichts mehr geht, sondern jeden Tag – in kleinen Entscheidungen, in stillen Momenten, in mutigen Neins.
Frage dich im Alltag:
Will ich das wirklich – oder tue ich es nur, um gemocht oder anerkannt zu werden?
Was kostet es mich – an Zeit, Energie, innerer Ruhe – wenn ich Ja sage?
Und: Was würde sich in meinem Leben verändern, wenn ich mir erlaube, öfter Nein zu sagen?
Der Preis fehlender Selbstfürsorge, wenn du dich selbst hinten anstellst
Wer immer verfügbar ist, wird für sich selbst unsichtbar.
Wenn du ständig für andere da bist, bleibt kaum Raum, um dich selbst wahrzunehmen.
Dein Kalender ist voll, deine To-do-Liste noch voller – und irgendwo dazwischen verlierst du das Gefühl dafür, was du eigentlich brauchst.
Die Folgen schleichen sich oft leise ein: Erschöpfung, Gereiztheit, das Gefühl, fremdgesteuert zu sein. Du merkst, dass du kaum noch Freude an den Dingen hast, die dich früher erfüllt haben. Deine Gedanken kreisen mehr um Erwartungen von außen als um deine eigenen Wünsche. Vielleicht schläfst du schlechter, bist schneller gereizt oder fühlst dich innerlich leer.
Fehlende Selbstfürsorge raubt dir nicht nur Energie – sie schwächt auch dein Selbstwertgefühl. Denn jedes Mal, wenn du dich selbst hinten anstellst, sendest du dir unbewusst die Botschaft: Meine Bedürfnisse sind nicht so wichtig. Auf Dauer macht das müde, traurig und manchmal sogar krank.
Der Preis ist hoch – aber du kannst jederzeit anfangen, ihn nicht mehr zu zahlen.
Echte Selbstfürsorge dagegen bedeutet, rechtzeitig innezuhalten, statt dich selbst zu verraten. Manchmal reicht schon ein bewusst gesetztes Nein, um dich wieder zu spüren.
Mini-Übung für mehr Selbstfürsorge: Dein Grenzen-Check am Abend

Bevor du schlafen gehst, nimm dir drei Minuten Zeit für diesen Rückblick:
Wo habe ich heute bewusst Nein gesagt?
Wo habe ich meine Grenzen ignoriert – und warum?
Was möchte ich morgen anders machen?
Diese kleine Reflexion hilft dir, deine inneren Stoppschilder wieder wahrzunehmen.
Selbstfürsorge ist Entscheidungskraft – dein bewusstes Ja und dein klares Nein
Echte Selbstfürsorge beginnt, wenn du klar wählst, wofür du deine Zeit, deine Energie und deine Aufmerksamkeit einsetzt.
Das ist kein „Vielleicht irgendwann“ – das ist jetzt.
Sag ab, wenn es dich auslaugt.
Bitte um Hilfe, wenn du es nicht alleine tragen musst.
Gönn dir bewusst nichts zu tun, wenn dein Körper und dein Herz nach Ruhe rufen.
Treffe Entscheidungen, die dich nähren – nicht solche, die dich schwächen.
Denn jede Wahl formt dein Leben.
Fragen, die zu Selbstfürsorge oft auftauchen
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Ist es egoistisch, Grenzen zu setzen?
Nein. Grenzen sind ein Ausdruck von Selbstachtung und gelebter Selbstfürsorge. Sie schützen nicht nur dich, sondern auch deine Beziehungen – weil du klar sagst, was möglich ist und was nicht. -
Was, wenn andere enttäuscht sind, wenn ich Nein sage?
Das kann passieren – vor allem, wenn sie es gewohnt sind, dass du immer Ja sagst. Enttäuschung ist ein Gefühl, das dein Gegenüber tragen darf. Dein Wert hängt nicht davon ab, immer verfügbar zu sein. -
Wie erkenne ich den Unterschied zwischen einem Bedürfnis und Bequemlichkeit?
Ein Bedürfnis nährt dich und gibt dir Energie zurück. Bequemlichkeit kann kurzfristig angenehm sein, lässt dich aber oft leer zurück. Spür nach: Fühlst du dich danach klarer und kraftvoller – oder eher dumpf und träge? -
Was, wenn ich zu lange keine Grenzen gesetzt habe?
Es ist nie zu spät, Selbstfürsorge neu zu lernen. Starte mit kleinen, klaren Neins in Situationen, die dich weniger stark fordern. Mit der Zeit wird es natürlicher und leichter.
Dein nächster Schritt – wenn du spürst, es ist Zeit
Und wenn du fühlst: Ich möchte tiefer gehen. Ich wünsche mir Unterstützung, vielleicht einen nächsten Schritt, ein Stück Begleitung oder einfach einen klaren Blick – dann möchte ich dir einen geschützten Raum anbieten.
Ich lade dich zu „Kennenlernen & sanfte Impulsarbeit“ ein – eine Begegnung nur für dich, deine Fragen und das, was gerade in dir lebendig ist und gesehen werden will.
In diesen 90 Minuten spüren wir gemeinsam hin und setzen sanfte Impulse, die dich wieder in Verbindung mit dir bringen.
Du darfst Nein sagen.
Du darfst dich selbst an erste Stelle setzen.

Du darfst spüren, was du wirklich brauchst – und es dir geben.
Selbstfürsorge beginnt jetzt.
Und sie beginnt mit einer Entscheidung: 100 % DU – ohne Kompromisse.
Wir schauen auf deine aktuelle Situation, auf das, was dich vielleicht schon lange bremst – und auf das, was in dir wachsen möchte und neue Lösungen braucht.
Ganz in Ruhe, ohne Druck – nur wir beide.
Ich bin hier und begleite dich gern auf deinem Weg.
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Dieser Beitrag
In diesem Blogartikel geht es darum, Selbstfürsorge neu zu verstehen – als bewusste Entscheidung für deine eigenen Bedürfnisse, Grenzen und innere Stärke. Du erfährst, wie du den Unterschied zwischen Bedürfnis und Bedürftigkeit erkennst, warum wir oft unsere Grenzen übergehen und wie du mit klaren Neins und achtsamen Ja wieder mehr Klarheit, Gelassenheit und Lebensfreude in dein Leben holst.
Wie geht es weiter?
Manchmal wird das Leben zu laut – Gedanken kreisen, Termine drücken, dein Körper sendet Signale. In diesem Beitrag geht es darum, wie du dich inmitten von innerem und äußerem Trubel wieder sanft zentrieren kannst. Du lernst einfache Wege kennen, um zur Ruhe zu kommen, deinen Fokus neu auszurichten und dein Nervensystem zu beruhigen. Dabei spielt auch die Kraft der Manifestation eine Rolle: Was willst du wirklich nähren? Welche Energie möchtest du heute einladen? Dieser Artikel schenkt dir Raum, um zurück in deine Mitte – und in deine schöpferische Kraft – zu finden.

Ich bin Bettina und grüße dich von Herzen!
So helfe ich dir: Mit meinem Ganzheitlichen Coaching und der einzigartigen HerzensFrequenz-Methode, meinen Tools und Übungen löst du dich von alten Sabotageprogrammen, baust deine mentale Stärke auf und aktivierst deine Selbstheilungskräfte.
Durch diese persönliche Transformation sowie der Förderung von Selbstfürsorge und Kreativität spürst deine eigene wahre Frequenz und entfaltest dein volles Potenzial.
Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass dein Leben so harmonisch wird, wie du es dir immer gewünscht hast.